Kronberg war seine Lieblingsstadt …

… doch er weiß es nicht mehr.

Miteinander in Kronberg: Für einen verständnisvollen Umgang mit Demenz im Alltag.

Warum ist das Thema wichtig ?

Demenz betrifft nicht nur wenige – sie betrifft uns alle. In Deutschland leben rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Auch in Kronberg begegnen wir ihnen: in der Nachbarschaft, im Geschäft, auf der Straße oder am Arbeitsplatz. Jeder zweite Mensch kennt jemanden im persönlichen Umfeld, der betroffen ist.

Was zählt, ist: wie wir ihnen begegnen. Ein demenzfreundliches Umfeld kann helfen, dass sich Menschen mit Demenz sicherer, willkommener und selbstbestimmter bewegen können – im Bus, im Café oder im Gespräch.

Verständnis, Mitgefühl und Wissen – das braucht unsere Stadt Das Projekt Demenzfreundliches Kronberg lädt alle ein: Behörden, Einzelhandel, Vereine, Schulen, Praxen, Institutionen und Bürger:innen. Lassen Sie uns Kronberg gemeinsam zu einer Stadt machen, in der niemand ausgeschlossen wird – auch nicht, wenn das Gedächtnis nachlässt.

Was ist Demenz?

Demenz ist mehr als Vergesslichkeit. Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der Gedächtnis, Sprache, Orientierung und Urteilsvermögen nachlassen. Die häufigste Form ist Alzheimer. Aber: Der Mensch bleibt – mit allen Gefühlen, Bedürfnissen und Fähigkeiten. Menschen mit Demenz reagieren oft sehr sensibel auf Stimmungen, Tonfall und Mimik. Ein einfühlsamer Umgang kann Orientierung, Sicherheit – und Lebensfreude schenken.

Häufige Irrtümer:
„Die merken sowieso nichts mehr.“
Menschen mit Demenz spüren sehr genau, wie man ihnen begegnet.
„Ich erkenne doch gar nicht, ob jemand betroffen ist.“
Es reicht, offen und geduldig zu bleiben – Hilfe wird so gut wie immer erkannt und geschätzt.
„Ich kann nichts tun.“
Doch. Schon ein freundlicher Blick kann den Unterschied machen.

Das Projekt:
Demenzfreundliches Kronberg

Ein Pilotprojekt mit Vorbildcharakter.
Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung und der Rotary Club Kronberg starten gemeinsam mit lokalen Partnern ein Modellprojekt für gelebte Inklusion.

Ziele:

  • Bewusstsein schaffen – für Demenz und für die Menschen dahinter
  • Akteure in Handel, Verwaltung und Öffentlichkeit sensibilisieren
  • Teilhabe, Verständnis und Sicherheit fördern
  • Kronberg zu einem Ort machen, an dem niemand verloren geht

Was wir konkret tun:

  • Schulungen für Mitarbeitende aus Einzelhandel, Behörden, Praxen & Dienstleistung
  • Demenz-Patenprogramm für interessierte Bürger:innen
  • Infomaterialien und Alltagstipps Aufkleber & Erkennungszeichen, die gelebtes Verständnis sichtbar machen
  • Workshops & Bildungsangebote
    an Schulen und in der Stadtgesellschaft

Schulungstermine 2026

Basisschulung

  • Datum: 10. Juni

  • Ort: Hartmutsaal, Kronberg

Aufbauschulung

  • Datum: 22. Juni

  • Ort: Hartmutsaal, Kronberg

Blog

HR Die Ratgeber vom 02.03.2026

Das Projekt „Demenzfreundliches Kronberg“ setzt neue Impulse für ein Miteinander im Alltag.

Was können Sie konkret tun?

Fünf Dinge, die Sie heute tun können:

  • Geduldig zuhören –
    auch wenn sich jemand wiederholt
  • Freundlich bleiben –
    auch wenn das Verhalten ungewohnt ist
  • In klarer, einfacher Sprache sprechen
  • Hilfe anbieten –
    auch ohne gefragt zu werden
  • Unsicherheiten zulassen –
    das hilft auch Betroffenen

Mitmachen ist einfach:

  • Lassen Sie sich oder Ihr Team schulen
  • Tragen Sie Aufkleber oder Erkennungszeichen sichtbar in Ihrem Umfeld
  • Unterstützen Sie das Netzwerk mit Ideen, Engagement oder Räumen
  • Bringen Sie Freunde mit / seinen Sie unser Botschafter

Bürgermeister Christoph König übernimmt Schirmherrschaft für Projekt „Demenzfreundliches Kronberg“

„Kronberg ist ein Ort, an dem Menschen mit Demenz schon heute an vielen Stellen Unterstützung erfahren können. Ich freue mich sehr, dass wir diese Botschaft dank der Initiative der Hans und Ilse Breuer-Stiftung sowie des Rotary Clubs Kronberg in Zukunft noch sehr viel sichtbarer nach außen tragen können. Das Projekt steht für Menschlichkeit, Verständnis und Achtsamkeit im täglichen Miteinander. Werte, die für das Zusammenleben in einer Stadtgesellschaft wichtiger denn je seien. Entsprechend zuversichtlich bin ich, dass sich über die neue Initiative noch weitere Unterstützerinnen und Unterstützer finden werden, die sich für ein „Demenzfreundliches Kronberg“ stark machen.“

Gemeinsam für ein verständnisvolles Kronberg

Ein Projekt der Hans und Ilse Breuer-Stiftung & Rotary Club Kronberg

Ein Zeichen setzen: Unsere geschulten Netzwerkpartner als Botschafter für ihr Kronberg

Immer mehr Unternehmen, Behörden und Einrichtungen setzen ein sichtbares Zeichen: Sie engagieren sich aktiv für einen demenzfreundlichen Umgang im Alltag. Nach der Teilnahme an unserer Basisschulung bringen sie das Projektlogo gut sichtbar an ihren Eingängen an. Die Logos dieser engagierten Partner präsentieren wir nun auch auf unserer Webseite. Sie stehen stellvertretend für Organisationen, deren Mitarbeitende geschult sind und Menschen mit Demenz offen, respektvoll und unterstützend begegnen. So entsteht ein wachsendes Netzwerk an Orten, an denen sich Menschen mit Demenz willkommen und sicher fühlen können – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Teilhabe und Verständnis in unserer Gesellschaft.

Das Projekt wird getragen von der Hans-und-Ilse-Breuer-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Kronberg.

Rotary ist ein internationales Netzwerk von Menschen, die sich ehrenamtlich für soziale und gesellschaftliche Projekte engagieren. Der Rotary Club Kronberg unterstützt dieses Projekt finanziell und organisatorisch.

Die Stiftung setzt sich seit vielen Jahren für Menschen mit Demenz ein, fördert Forschung und Projekte für Betroffene und Angehörige.

Eine Stadt, in der Menschen mit Demenz im Alltag nicht ausgeschlossen werden, sondern Unterstützung, Verständnis und Teilhabe erfahren.

Geplant ist ein Zeitraum von mindestens 12 Monaten. Ziel ist, eine dauerhafte Sensibilisierung zu erreichen.

Ja, in mehreren Städten gibt es ähnliche Initiativen, die erfolgreich zeigen, wie positiv sich ein demenzfreundliches Umfeld auswirkt

Menschen mit Demenz, deren Angehörige – und alle, die in Kronberg leben oder arbeiten, weil es das gesellschaftliche Miteinander verbessert.

Ja, die Hans-und-Ilse-Breuer-Stiftung und das Rotary-Projektteam stehen für Fragen zur Verfügung.

Ja, es sind weitere Veranstaltungen und Vertiefungen geplant.

Ja, die Seite ist im Aufbau.

Ja, unbedingt. Öffentlichkeitsarbeit hilft, das Thema bekannter zu machen.

Ja, wir stellen Flyer (Download Flyer.pdf), Buttons und nach der Schulung einen Sticker fürs Geschäft zur Verfügung.

Ja, die Seite wird gerade erstellt.

Ich bin Mitglied des Rotary Clubs Kronberg und engagiere mich im Projekt „Demenzfreundliches Kronberg“. Wir suchen lokale Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die Interesse haben, ihre Mitarbeitenden für den Umgang mit Menschen mit Demenz zu sensibilisieren.

Weil Sie oder Ihr Team regelmäßig in Kontakt mit Menschen aus Kronberg kommen – sei es Kundschaft, Besucherinnen oder Bürger. Demenz betrifft nicht nur Pflegeeinrichtungen, sondern auch Geschäfte, Behörden und Dienstleister. Sie setzen mit Ihrer Teilnahme ein starkes Signal für Kundenorientierung und gesellschaftliches Engagement.

Alle, die im direkten Kunden- oder Bürgerkontakt stehen, sind ideale Teilnehmende. Es ist nicht auf Führungskräfte beschränkt. Auch Azubis und Aushilfen können teilnehmen. Wenn möglich, mindestens 1–2 Personen pro Standort.

Ja, sehr gerne! Je mehr Personen geschult werden, desto größer der positive Effekt.

Weil Kronberg demenzfreundlich werden soll. Menschen mit Demenz sollen sich weiterhin sicher und willkommen fühlen. Das ist ein gesellschaftlicher Auftrag, den Rotary gemeinsam mit der Hans-und-Ilse-Breuer-Stiftung und der Stadt unterstützt.

Unser Ziel: Kronberg als demenzfreundliche Kommune, die Menschen mit Demenz in ihrer Stadt eine größtmögliche Sicherheit, Begleitung, Beteiligung und somit letztlich Lebensqualität ermöglicht.

Die Schulung dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden.

Die Schulung wird von Mitarbeiterinnen der Hans und Ilse Breuer-Stiftung durchgeführt, die Expertinnen für Demenz sind.

Nein, Sie erhalten alle relevanten Informationen und Tipps rund um den Umgang mit der Erkrankung in der Schulung.

In der Schulung werden theoretische Inputs und praktische Beispiele so miteinander kombiniert, dass sie als kurzweilig wahrgenommen wird.

Die Teilnahme an der Schulung ist selbstverständlich freiwillig.

Nein, die Schulung ist auf einen Termin begrenzt. Bei Interesse können weitere Schulungsinhalte angeboten werden.

Ja. Nach Absolvieren der Schulung erhalten Sie ein Teilnehmerzertifikat sowie Aufkleber für die Eingangstür Ihres Geschäfts, Ihres Büros, etc., um sie als Teilnehmer an dem Projekt und Ihre Firma als demenzfreundliches Geschäft erkennbar zu machen.

Für Sie entstehen keinerlei Kosten.

Es können sich alle Kronberger Mitbürgerinnen beteiligen, wobei der Fokus dieser Schulung zunächst auf Gewerbetreibende jeglicher Art liegt.

Sie haben keinerlei Verpflichtung, aber die Möglichkeit, mit Aufklebern und Flyern darauf aufmerksam zu machen, dass sie an dem Projekt teilnehmen und die Schulung durchgeführt haben. Wir wünschen und hoffen, dass Sie das Gelernte in der Praxis anwenden!

Nein, es können und sollten nicht nur Führungskräfte teilnehmen. Alle, die im direkten Kundenkontakt stehen, sind ideale Teilnehmende der Schulung. Führungskräfte können Multiplikatoren der Schulung sein.

Selbstverständlich, wir freuen uns auf alle Teilnehmenden!

Im ersten Schritt denken wir zunächst an Gewerbetreibende aus Kronberg. Im zweiten Schritt sind aber auch Angehörige von Menschen mit Demenz herzlich willkommen.

Ja, auch und gerade für diese Menschen ist die Schulung besonders sinnvoll. Spätestens in den nächsten Jahren wird aufgrund der Zunahme von erwarteten Demenzerkrankungen nahezu jeder Kontakt zu Menschen mit Demenz haben.

Sie können zum einen ihren persönlichen Umgang mit der Erkrankung Demenz schulen, zum anderen aber auch den Umgang mit der Erkrankung in Ihrem Geschäft/Ihrer Einrichtung so verändern, dass Menschen mit Demenz dort noch mehr Sicherheit und Hilfe erfahren. Das wiederum kann sich auch positiv auf Ihren Umsatz auswirken, denn auch Menschen ohne Demenz werden ihr wertschätzendes Verhalten zu schätzen wissen.

Davon gehen wir aus, ja. Sie werden, so ist unsere Erfahrung, eine Sicherheit im Umgang mit Demenz ausstrahlen und mögliche Unsicherheiten überwinden können.

Je mehr Sie über die Krankheit Demenz und ihre Erscheinungsformen wissen, desto sicherer können Sie mit ihren betroffenen Kunden und deren Angehörigen umgehen. In der Regel wird das von den Betroffenen sehr deutlich registriert.

Ja, Sie erhalten von uns Aufkleber, mit denen Sie Ihre Kunden darauf aufmerksam machen, dass Sie an der Schulung teilgenommen haben und „demenzfreundlich“ sind.

Ja, Sie erhalten Aufkleber und Flyer, die Sie deutlich erkennbar in Ihrem Geschäft platzieren können.

Nein, die Schulung ist für Sie kostenfrei.

Die Schulung hat feste Termine (Dauer ca. 1,5–2 Stunden). Ob die Zeit als Arbeitszeit angerechnet wird, klären Sie bitte mit Ihrem Arbeitgeber.

Es gibt keine individuelle Vergütung. Die Schulung wird von Rotary gefördert und ist für Ihr Unternehmen eine positive Maßnahme für Image, Reputation und Kundenzufriedenheit.

Es gibt keine individuelle Vergütung. Die Schulung wird von Rotary gefördert und ist für Ihr Unternehmen eine positive Maßnahme für Image, Reputation und Kundenzufriedenheit.

Wenn die Schulung während der Arbeitszeit stattfindet, ist die Zustimmung sinnvoll.

Es gibt mehrere Termine. Wer am ersten Termin nicht teilnehmen kann, erhält eine Einladung zu einem Ersatztermin.

Ganz und gar nicht. Demenz ist ein Querschnittsthema unserer Gesellschaft und noch mehr als jetzt werden aufgrund der demographischen Entwicklung und der Zunahme der Erkrankung in den kommenden Jahren Betroffene das Stadtbild Kronberg prägen.

Die Schulung kann Ihnen Wissen über den Umgang mit Menschen mit Demenz vermitteln und somit dazu beitragen, dass sie, auch aufgrund von vermittelten Beispielen und praktischen Übungen, sicherer im Umgang mit Menschen mit Demenz werden.

Die Schulung ist so individuell und persönlich, dass Sie Bedenken oder Überforderung verschiedener Art jederzeit mit den Referierenden teilen können. Dann werden wir Lösungen finden, keine Sorge.

Nein, die 2 Stunden der Schulung werden Sie nicht als zusätzlichen Stress empfinden, zumal die Schulung als locker und kurzweilig empfunden wird.

Demenz wird wie wenig andere Themen unsere Gesellschaft in naher Zukunft prägen. Es ist wichtig, hier aufmerksam zu sein und der zunehmenden Zahl der Betroffenen und deren Angehörigen Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen.

Es ist toll, dass sie sich bereits so vielfältig engagieren! Menschen mit Demenz sind jedoch noch einmal eine andere, sehr wichtige Zielgruppe, und sie werden es Ihnen danken.

Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ist ebenfalls ein wichtiges Thema, das angegangen werden sollte. Menschen mit Demenz sind jedoch körperlich häufig noch recht aktiv, gleichzeitig sieht man ihnen ihre Erkrankung oft nicht direkt an. Da ist es wichtig, ihnen in schwierigen Situationen „demenzfreundlich“ zu begegnen.

Hilfe, Wertschätzung und Unterstützung stecken an und sind ein Vorbild für andere Menschen. Nachhaltig wird das Projekt dann, wenn es in Kronberg gelebt wird. Machen sie mit uns den Anfang!

2023 waren in Deutschland etwa 1,84 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, jedes Jahr gibt es 350.000 – 450.000 Neuerkrankungen. Auch in Kronberg leben immer mehr Menschen mit einer Demenz, und mit ihnen sind auch ihre Angehörigen von der Krankheit und deren Begleiterscheinungen betroffen. Kronberg als Wohnort wird für die Erkrankten im Verlauf der Demenz immer wichtiger, hier gestalten sie den Alltag, hier werden sie begleitet und erleben ihre sozialen Kontakte. Den Kronberger BürgerInnen begegnen in der eigenen Familie, im Bekanntenkreis, im Stadtbild, in Läden und Lokalen immer mehr Menschen, die mit Demenz leben und Hilfe brauchen. Oft sind Menschen unsicher und wissen nicht, wie sie mit Betroffenen umgehen sollen. Und genau hier setzt unsere Schulung an: Wir wollen, dass Menschen mit Demenz in Kronberg weiterhin als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft betrachtet werden und an dieser teilhaben können. Und wir wollen den Menschen, die mit ihnen in der Stadt in Kontakt treten, Unsicherheiten nehmen und sie befähigen, zur Lebensqualität der Betroffenen beizutragen. Wir sind uns sicher, dass davon letztlich alle, ob sie mit Demenz leben oder nicht, profitieren.

Demenz ist ein Oberbegriff für verschiedene Krankheiten, die das Gehirn betreffen und zu einem Verlust der geistigen Fähigkeiten führen. Dazu gehören Gedächtnisverlust, Schwierigkeiten beim Denken, Planen und Sprechen sowie Veränderungen im Verhalten und der Persönlichkeit.

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz, aber es gibt auch andere Formen, wie z.B. vaskuläre Demenz (durch Durchblutungsstörungen im Gehirn verursacht) oder frontotemporale Demenz – insgesamt mehr als 50 Formen.

Die Symptome der Demenz nehmen in der Regel mit der Zeit zu und führen zu einem Verlust der Selbstständigkeit und zunehmender Beeinträchtigung der Lebensqualität. Während es keine Heilung für die primären Demenzformen gibt, können Behandlungen und Therapien helfen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern

Menschen mit Demenz wohnen zu Beginn ihrer Krankheit entweder mit ihren Familien oder alleine in ihren eigenen vier Wänden. Bei ihren Erledigungen des täglichen Lebens begegnen sie uns daher regelmäßig.

Geschäfte, Behörden etc. sind oft wichtige Anlaufstellen für Menschen mit Demenz. Zum einen, da sie dort die Dinge für ihren täglichen Bedarf besorgen, zum anderen aber auch, da sie wichtige soziale Treffpunkte sind und auch am ehesten aufgesucht werden, wenn Menschen sich verloren fühlen oder Hilfe brauchen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass auch Sie Menschen mit Demenz begegnen. Und es ist auch eine wichtige Botschaft an andere Kunden/Besucher in ihrem Geschäft ihrer Einrichtung: Hier wird ruhig und wertschätzend mit allen Menschen und ihren Anliegen umgegangen.

Nein.

Menschen, die schon länger mit Demenz leben und in einem Pflegeheim betreut werden, kommen in der Regel nicht mehr (alleine) in Geschäfte.

Zudem erhalten Pflegekräfte in Pflegeheime und Krankenhäusern eigene Schulungen im und für den Umgang mit Menschen mit Demenz.

Persönlich kann jeder von der Schulung profitieren: Es gibt Sicherheit und Selbstvertrauen zu wissen, wie man Menschen mit Demenz so begegnen kann, dass man Ihnen nicht nur im Alltäglichen weiterhelfen, sondern auch zu ihrer Lebensqualität beitragen kann. Und es hilft einem auch in anderen Lebensbereichen, in Kontakt zu anderen Menschen, sich auf Elemente gelingender Kommunikation zu besinnen, verinnerlicht zu haben, wie wichtig Worte, Gesten, das gesamte Verhalten für ein wertschätzendes Miteinander sind. Und schließlich kann jeder Mensch als Angehöriger oder persönlich irgendwann von der Krankheit betroffen sein. Information gibt Sicherheit!

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Dr. Katja Bär
Tel.: 0171 4269627

Ursula Brüggemann
Tel.: 0177 5079101